Aktuelles
Das Institut für Rechtsinformatik (IfRI) sucht ab sofort
eine studentische Hilfskraft (m/w), 6 Wochenarbeitsstunden.
Die Tätigkeit
bietet die Möglichkeit praktischer Arbeit auf dem Gebiet des Urheber- und
Leistungsschutzrechts. Sie umfasst die juristische Bewertung der Rechts- und Lizenzlage
an verschiedenen, in einer E-Learning-Plattform enthaltenen Medien.
Wir
bieten eine freundliche Arbeitsumgebung, eine exzellente Ausstattung und ein spannendes
fachliches Umfeld.
Die Einstellungsvoraussetzungen sind:
* Grundkenntnisse
im Umgang mit gängiger PC-Software, sicherer Umgang mit dem Internet)
* Studium im Schwerpunktbereich 5 oder anderweitiger Nachweis vertiefter Kenntnisse
im Urheberrecht und angrenzenden Rechtsgebieten
Die Stelle ist zunächst
auf 3 Monate befristet; es besteht die Möglichkeit der Verlängerung
um weitere 3 Monate. Die Gelegenheit zur Einarbeitung wird gegeben.
Die
Bewerbung von Frauen ist ausdrücklich erwünscht, da in der Rechtsinformatik
Frauen unterrepräsentiert sind und das IfRI sich bemüht den Frauenanteil
zu erhöhen.
Bewerbungen richten Sie bitte an:
Herrn Prof. Dr.
Maximilian Herberger
Universität des Saarlandes
Institut für Rechtsinformatik
Postfach
15 11 50
66041 Saarbrücken.
Die Bewerbung kann gerne auch
per Mail an rechtsinformatik@jura.uni-saarland.de geschickt werden.
Schwerpunktbereich
5 aufgepasst:
Saarbrücken geht CC-Creative Commons
Sei dabei!
Seit
Februar 2007 haben Saarbrücker Juristen im Rahmen der EEAR (Merzig) die Projektleitung
von Creative Commons Deutschland übernommen. Hier ein kurzer Überblick:
Fast
jeder kennt bereits alternative Software-Lizenzen. Allen voran ist die GNU
General Public License (kurz GPL) vielen ein Begriff. Immer häufiger
wird von Anwendern Open-Source-Software verwendet, die unter dieser Linzenz steht.
Bekanntestes Beispiel für GPL-lizenzierte Software ist Linux. Weitere bekannte
Namen unter anderen freien Lizenzen sind OpenOffice, Mozilla Firefox und
Wikipedia.
Die
dabei verwendeten Lizenzen sind jedoch durchweg auf Software oder Dokumentationsinhalte
zugeschnitten, nicht jedoch auf Musik, Bilder, Filme oder erzählende Texte.
Diese Lücke wurde 2002 geschlossen, als an der Stanford Law School unter
Prof. Lawrence Lessig die Creative-Commons-Lizenzen entwickelt wurden. Sie sollen
Rechteinhabern außerhalb der IT-Community die
Möglichkeit geben,
sich dafür zu entscheiden, dass die durch Sie geschaffenen digitalen Inhalte
mit bestimmten Freiheiten ausgestattet sind. Durch dieses some rights reserved
sollen mehr Inhalte als früher für Nutzer und vor allem für andere
Kreative zugänglich gemacht werden. Es sind dazu derzeit 6 verschiedene Lizenz-Abstufungen
vorgesehen. Sie reichen von klarer Versagung kommerzieller Nutzungen und jeglicher
Bearbeitung bis zur Reduzierung der Verpflichtungen auf
eine bloße Namensnennung
des Urhebers.
Um auch weltweit dieses Lizenzmodell fördern und für
die verschiedenen Rechtsordnungen angepasste Lizenzen-Sets erstellen zu können,
wurde Creative Commons International mit Sitz in Berlin gegründet. Diese
Non-Profit-Organisation unterstützt die Bildung und Arbeit länderbezogener
Teilprojekte, auch hier in Deutschland.
Die Projektleitung Deutschland wurde
durch die Europäische EDV-Akademie des Rechts (EEAR) mit Sitz in Merzig übernommen,
unterstützt durch das Institut für Rechtsinformatik an der Universität
des Saarlandes. Interessierte Studierende sind eingeladen, sich auf diesem sehr
dynamischen Gebiet zu engagieren und dem Affiliate Team beizutreten.
Konkret geht es um ...
Portierung der Lizenzversion 3.0 für
das deutsche Urheberrecht
Beantwortung von Anfragen
wissenschaftliche
Arbeiten rund um freie Lizenzen
Interessiert? Dann einfach eine kurze Mail
schreiben an: info@eear.eu, oder kommt vorbei im Institut für Rechtsinformatik,
Geb. A54 im Erdgeschoss.
Ein Engagement in diesem Projekt kann sowohl anerkannt
werden als sonstige Vertiefungs- und Ergänzungsveranstaltung im Schwerpunktbereich
5 als auch als Projektarbeit im Sinne des § 3 Abs. 4 der Ordnung für
die Verleihung des Hochschulgrades einer Diplom-Juristin / eines Diplom-Juristen.